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MITGLIED IM ÖKWZR (Österreichischer Klub für Windhunde, - Zucht und Rennsport)
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Artikel & Berichte

"DEERHOUND HUMOUR" von Sharon McCrea ("ROHANIS") - Juni 2008

Die folgende Geschichte über Sharon McCreas ("ROHANIS", Schottland) Stammhündin "Iseabal Creubhag", die 1992 mit "Shenval Druid" belegt wurde und den ersten "Rohanis"-Wurf ("Firespur", "Firehawk", "Firecrest" etc.) auf die Welt brachte, erschien ursprünglich auf der "Rohanis"-Website, die nach dem Tod von Sharon McCrea im Jahr 2007 vom Netz genommen wurde. Wir danken Ian Shepherd für die Erlaubnis, diese wieder auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Es ist einer der witzigsten Berichte, den wir kennen und der unserer Ansicht nach weiterhin frei zugänglich über das Internet verfügbar sein soll. Dieser Bericht steht weiter unten im englischen Original zum Download bereit!

"DEERHOUND HUMOUR" by Sharon McCrea ("ROHANIS") - June 2008

The following story of Sharon McCrea's ("ROHANIS", Scotland) foundation bitch "Iseabal Creubhag", who was bred to "Shenval Druid" and gave birth to the first "Rohanis"-litter ("Firespur", "Firehawk", "Firecrest" etc.) in 1992, was originally published on the "Rohanis" website. Since the passing of Sharon McCrea in 2007 her website went offline. We thank Ian Shepherd for his kind permission to re-publish it on our website. It is one of the most funny and witty reports that we know. We were quite eager to have it again freely accessible on the internet and, therefore, offer it for download below:

Click here to download!
>> "Deerhound Humour" by Sharon McCrea (PDF, 55 KB)





INTERVIEW MIT PAT AIRD ("SHENVAL") - Juni 2008

Das folgende Interview mit der langjährigen Deerhoundzüchterin Pat Aird ("SHENVAL"), Schottland, entstand im Juli 2007 als quasi "Nebenprodukt" meiner Deck-Reise mit unserer Lantana nach Schottland. Erstmals veröffentlicht wurde es im "Claymore" des Scottish Deerhound Club of America (Ausgabe May/June 2008). Derzeit ist leider nur eine englische Originalfassung verfügbar, die weiter unten zum Download bereit steht!

INTERVIEW WITH PAT AIRD ("SHENVAL") - June 2008

The following interview with the longtime Deerhound breeder Pat Aird ("SHENVAL"), Scotland, is so to say a by-product of my stud trip with Lantana to Scotland in July 2007. It was first published in the "Claymore" of the Scottish Deerhound Club of America in their issue May/June 2008.

Click here to download!
>> Interview with Pat Aird (PDF, 2.4 MB)





Unsere Highlights von der UK Breed Show 19-20 April 2008
Our highlights of the UK Breed Show 19-20 April 2008 >>>>Fotogalerie öffnen



Impressionen von Schottland (Impressions from Scotland),
Scottish Borders & West Central Scotland 09/2006, 06-07/2007
>>>>Fotogalerie öffnen



Analdrüsen

Dies scheint tendenziell ein Problem junger Deerhounds zu sein, wobei manche die Ansicht vertreten, dass das Problem bei Rohfütterung ohne Getreide quasi nicht existent sei. "Auf dem Hintern rodeln" und schleimig-blutiger Ausfluss (beim Ausdrücken der Analdrüsen) zeigen eine Entzündung an. Dieses Problem muss durch ein geeignetes orales Antibiotikum sowie parallel dazu durch lokale Spülungen bzw. Aufbringen antibiotischer Salbe behandelt werden.

DAHER:
  1. Antibiogramm (Antibiotika-Resistenz-Test) erstellen!
  2. In der Zwischenzeit mit der Antibiotikatherapie auf Amoxilin- und Clavulansäurebasis (z.B. "Synulox") beginnen. BEACHTEN SIE, dass auf Sulfonamiden basierende Antibiotika ein Risiko darstellen (siehe "Ihre Scottish Deerhound Fibel")!
  3. Parallel dazu lokale (antibiotische) Behandlung für die gesamte Dauer der Antibiotikatherapie (zuerst die Analbeutel mit z.B. Betaisodona spülen und anschließend Panolog-Salbe in die Analbeutel spritzen)
  4. Enteroferm Gel-H als Magenschutz für die Dauer der Antibiotikatherapie verabreichen!
Lassen Sie sich außerdem von Ihrem Tierarzt zeigen, wie die Analdrüsen richtig ausgedrückt werden!



Zecken

Vorsicht ist geboten mit dem Inhaltsstoff Permethrin (Spot-on-Produkte: Advantix, Exspot, Preventic), da dieser zu vielseitigen Nebenwirkungen, u.a. auch allergische Reaktionen (Hautrötungen, -abschuppungen), führen kann. Wir raten vom Gebrauch ab und empfehlen Frontline spot-on (Inhaltsstoff: Fipronil), das als sicher gilt!

Unerlässlich ist ein tägliches Absuchen, Bürsten, um etwaige Zecken möglichst frühzeitig entfernen zu können. Zur Entfernung sind unbedingt sogenannte Zeckenhaken (O’Tom Zeckenhaken) zu empfehlen, um die Zecke möglichst nicht zu quetschen.
Die Bissstelle kann äußerlich mit 1-2 Tropfen Hypericum perf. LM18 (Johanniskraut, homöopathische Tropfen) desinfiziert werden.

Unsere Hunde erhalten KEINE Borrelioseimpfung! Der unter >>www.r-m-l.de/faq/borrel.html verfügbare Artikel (und die innerhalb dieses Artikels verlinkten weiteren Berichte) zeigen für uns deutlich, warum eine Impfung kontraproduktiv, wirkungslos oder auch geradezu gefährlich sein kann. Wir gehen davon aus (und hoffen), dass unsere Hunde die entsprechenden Antikörper aufbauen und versuchen das Problem wie oben beschrieben durch die richtige und möglichst frühzeitige Entfernung sowie einer geeigneten Zeckenprophylaxe zu minimieren.

Ticks

According to (not only) our experience, the active agent permethrin (Spot-on products "Advantix", "Exspot") can cause an ADR (skin irritation, swelling at the elbow etc.). Frontline spot-on is considered to be safe.
Early removal of ticks (preferably with a tick hook - "O'Tom" - in order not to squeeze the tick) is essential.
Disinfection with 1-2 drops of Hypericum perf. LM18 (St. John's wort, homeopathic) may be appropriate.
Our dogs are NOT vaccinated against lyme disease. Reference to a German essay is made above elaborating on the risks (too many antibodies) and likely inappropriateness according to the lyme pathogen.




Besuch bei Ruth & Helmut Oess ("of the Scottish Highlands"), O.F. im März 2006

 


Es war winterlich kalt und leicht angezuckert…eben "friesisch herb", als mir beim Morgenspaziergang die steife Meeresbrise (samt Schneeflocken) ins Gesicht blies.

Spannende und lehrreiche Tage lagen vor mir. Ich hatte mir viel vorgenommen, wollte es organisiert "angehen"… stimmungsvoll und herzlich war der Empfang: die Landschaft reizvoll, die Meeresluft einfach herrlich und ein typisches Klinkerhaus voller Kunstschätzen (natürlich Deerhound-bezogen). Es gab Grund genug ehrfürchtig zu sein…
Mein Wille "organisiert" vorzugehen war gänzlich entschwunden. Ich habe aber die schier endlose Kette von Gesprächen über die Zucht, Prinzipien, bedeutende Hunde, Typ, schottische Züchter regelrecht in mich aufgesogen… unterbrochen vom (stündlichen) stimmungsvollen Schlagen der Standuhr, Krabbenbrot essend den Blick auf die Felder (Rehe) gerichtet, Tee trinkend mit Blick ins Abendrot und im Rücken eine einzigartige Bibliothek und Kunstsammlung zum Deerhound. Mit einem Gefühl der großen Dankbarkeit für die von Ruth und Helmut Oess mir entgegengebrachte Herzlichkeit, Offenheit und somit auch Vertrauen sowie einem "abgerundeten Bild" in meinem Kopf saß ich in höchstem Maß zufrieden in der regionalen Dieselbahn retour zum nächstgrößeren Umsteigebahnhof.

Wir haben die freundliche Genehmigung von Ruth und Helmut Oess, den von ihnen verfassten Artikel "Auch der Deerhound will verstanden sein!" (mit zwei wunderbaren historischen Abbildungen aus: Robertson "Forest Sketches", 1865) hier wiederzugeben. Wir halten ihn für aktueller denn je…

>> HelmRuth Oess: "Auch der Deerhound will verstanden sein!" (pdf, 576 Kb)

A wintery visit to Ruth and Helmut Oess ("of the Scottish Highlands") in March 2006 - In their article "Also the Deerhound wants to be understood" Ruth and Helmut Oess ask the reader to be aware of and remember the glorious past of the Deerhound as a working dog and that to understand the breed today one needs to be aware of the breed's history and the tasks for which it was developed. - Sorry, currently no English translation available! - Link to German version (incl. two stunning historical sketches from Robertson's Forest Sketches, 1865) see above!



Schwielen, Hautabschuppungen

Obwohl wir unsere Hunde überall weich "betten", entwickelte Charly nach Hautirritationen vermutlich durch eine Permethrin-Unverträglichkeit (Produkt: "Advantix" zur Zeckenprophylaxe) Hautabschürfungen, -abschuppungen bzw. beginnende Schwielen an seinen Ellbogen. Wir haben viele verschiedene Produkte und Methoden ausprobiert und waren letztendlich am erfolgreichsten mit mehrmals täglichen Anwendungen von reinem Paraffinöl (aus der Apotheke) und (abwechselnd) einem Aloe Vera Gel (mit 97 % oder 98 % Anteil). Härtere Hautschichten haben wir mit dem Fingernagel aufgekratzt bzw. weggeschabt, damit die Wirkstoffe überhaupt eindringen können. Langsam aber stetig kamen dann auch die einzelnen Haare wieder.

Elbow Callus
We treated swelling at the elbow (possibly related to an adverse drug reaction to permethrin - see below) successfully with paraffinum liquidum and (alternately) aloe vera gel (97 % or 98 % content), gentle abrasion and removal of dense callous skin layers (with the fingernail) before treatment allows improved penetration.


Ergänzung 09/2006: Hervorragend wirkt auch Melkfett, in unserem Fall Melkfett mit Ringelblume ("Balea").
Addendum 09/2006: Excellent results can be achieved with milking grease - in our case milking grease with marigold ("Balea").



Aufgeschnittene Fußballen

Charly hat sich beim Rennen über die Felder zweimal innerhalb weniger Tage eine (beängstigend große) klaffende Wunde an seinen Fußballen zugezogen. Dabei haben wir mit mehrmals täglichem Baden / Einweichen der Wunde in einer Natriumsulfat-Lösung (Glaubersalz) - 6 EL auf einen Liter Wasser gute Erfahrungen gemacht. Die Wunde scheint regelrecht auszutrocknen und heilt langsam bzw. wächst wieder zusammen. Charly fand diese Idee bei der ersten Anwendung gar nicht gut und musste gut festgehalten werden. Letztendlich überwiegte dann doch das Auskosten des Verhätschelt-werdens, wenn er leidend mit einem Strumpf durch das Haus humpelte.
Ein Hinweis - aus eigener Erfahrung - am Rande: Wenn Sie auf die Frage Ihres Apothekers nach der gewünschten Menge, sprich 100 Gramm, prompt antworten, dass Sie damit nie das Ausreichen finden werden, sorgen Sie garantiert für Verdutztheit… :-)

Foot pad lacerations
While running over the fields Charly cut his pad twice (a gaping wound) which healed easily by repeated soaking of the injured foot in Epsom's Salt (sodium-sulphate) - 6 tablespoons in 1 litre of water.